Der klassische Counter zählt Besucher auf einer Schuhseite

Juni 20th, 2010 · No Comments

Der Online Shop für Schuhe ist eine gewinnbringende Sache, wenn man sich genau darauf einstellt, was die Kunden haben wollen. Zu einem erfolgreichen Konzept gehören also nicht nur ein top aktuelles Sortiment und ein freundlicher, schneller Service am Kunden, sondern auch die Philosophie, sich den Wünschen der Kunden immer und immer wieder anpassen zu wollen. Ein winziges Hilfsmittel ist dazu geeignet, die Kunden zu durchleuchten und aus den Ergebnissen dieser Statistiken das beste für den eigenen Shop herauszuholen: Der Counter, der die Besucher auf der Seite zählt und einige anonyme Details über sie abspeichert.

Um diese Kundschaft nicht nur in Anzahl, sondern auch im Bezug auf die Eigenschaften zu untersuchen, gibt es für den Counter einige zusätzliche Funktionen. Man will seine Internetpräsenz ja zum Beispiel den Gepflogenheiten der Menschen vor den Monitoren anpassen. Also optimiert man die Seite zum Beispiel auf den Browser, mit denen die meisten Kunden den Weg in den Shop finden. Der Counter registriert, mit welchem Browser, mit welcher Bildschirmauflösung, vielleicht sogar mit welchem Betriebssystem die User im Netz unterwegs sind. Aus all diesen Informationen erhält man Statistiken, die dann ausgewertet werden können. Anhand dieser Ergebnisse kann nun der Programmierer, die Web-Agentur, die die eigene Seite pflegen, Veränderungen vornehmen. Diese Veränderungen sorgen dafür, dass der Großteil der Kunden schon durch den ersten Blick auf die Seite zufrieden sind. Das Einkaufen auf einer für das Auge optimalen Seite ist viel entspannter, als auf einer Seite, bei der die Schrift nicht stimmt, die Aufteilung ungünstig und die Seite somit unübersichtlich ist.

Dies alles waren nun rein optische Aspekte. Natürlich wird aber durch die IP, die der Counter registriert, auch bekannt, aus welcher Region beziehungsweise aus der Nähe welcher größeren Stadt oder welchem Land die User bei unseren Beispiel, dem Think Store einkaufen. Think betreibt einige Filialen in Städten, ist ansonsten aber im Internet unterwegs. Stellt man nun fest, dass gehäuft Menschen aus Bayern, in der Nähe der Stadt München einkaufen, wäre es eine Überlegung wert, auch dort einen Laden zu eröffnen. Ebenso kann im Umkehrschluss festgestellt werden, dass sich ein Vertriebspunkt an anderer Stelle im Land absolut nicht lohnen würde. Die Daten über die Örtlichkeit, von der aus die Kunden bestellen, kann aber auch für Werbezwecke, wie zum Beispiel den Versand von Mails und anderer Reklame benutzt werden. All diese Daten werden natürlich völlig anonym verarbeitet, ohne dass die Rechte der Kunden in irgendeiner Art und Weise verletzt werden.

Eine stetige Kontrolle der Seite durch einen Counter bringt noch weitere Vorteile mit sich: Über ein Jahr oder einen längeren Zeitraum gesehen können die Zahl der Besuche und die Zahl der Einkäufe, ja sogar die Verweildauer der Besucher auf der Seite eingesehen und miteinander verglichen werden. Geht die allgemeine Zahl der Besuche zurück, ist es vielleicht an der Zeit, einmal über eine Maßnahme in der Suchmaschinenoptimierung nachzudenken. Eventuell ist die Seite im Ranking abgefallen und braucht wieder einen neuen Schwung an die Spitze der Ergebnislisten. Ist die Zahl der Besucher konstant, aber die Einkäufe gehen deutlich zurück, stimmt etwas am Sortiment, vielleicht aber auch am Service nicht. Auch hier ermöglicht es der Counter, Maßnahmen zu ergreifen und den Umsatz wieder anzukurbeln. Eine Umgestaltung der Seite, ein moderneres Angebot, vielleicht auch andere Preise: Die Reaktion auf das Missverhältnis zwischen Besuchern und Bestellungen ist verschieden. Die Anzeichen zeigt der Counter, die Ursache muss von den Verantwortlichen im Shop selbst herausgefunden werden. Einfache Counter sind übrigens sogar für private Homepages erhältlich. Wer sich unter www.kostenloser-counter.eu einen Besucherzähler für seine Page holt, weiß in Zukunft ganz genau, was sich auf seiner Seite abspielt.