Wasserbetten – Wasserwechsel und Stromkosten

August 29th, 2008 · No Comments

Wasserbetten sind Möbel der besonderen Art – durch ihre Konstruktion machen sie den Schlaf erholsam und entspannend, fordern aber auch regelmäßige Pflege und Wartung. Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen oder einfach als besonderen Luxus Wasserbetten gekauft haben, müssen diese besonderen Möbelstücke – egal ob Billig-Modell oder eine Ausführung der oberen Preisklassen – auch regelmäßig warten und pflegen. Während man mit dem einfachen Holzgestell mit Staubsauger oder Wischlappen klarkommt, fallen beim Wasserbett durchaus zusätzliche Kosten an. Die Oberfläche der Matratzen muss mit speziellen Reinigern abgewaschen werden, um Milben und deren Kot zu beseitigen. Auch gibt es spezielle Zusatzstoffe, die Algenbildung verhindern, und die Innenseite der Matratze geschmeidig halten, sie somit gegen Risse zu schützen. Ein Auslaufen des Bettes verursacht einen hohen Schaden.

Wasserbetten bestehen prinzipiell aus Matratzen, die mit Vinyl ausgekleidet sind, um so eine oder mehrere Kammern mit Wasser füllen zu können. Je mehr Kammern die Matratzen aufweisen, umso besser liegt man darauf, beziehungsweise umso besser werden Verspannungen während des Schlafens bekämpft. Da das Wasser in den Kammern regelmäßig beheizt wird, muss es behandelt werden. Durch spezielle Zusatzstoffe, die regelmäßig ins Wasser gegeben werden, werden Bakterienbildung und Fäulnis verhindert. Somit ist ein Wasserwechsel meistens nicht erforderlich; es sei denn, man muss das Bett abbauen, weil man renoviert oder umzieht.

Dass ein Wasserbett neben den Pflegekosten auch Energiekosten verursacht, ist hinlänglich bekannt. Jedoch kann man die Kosten der Heizanlage auf ein Minimum reduzieren, wenn man unnötiges Abkühlen des Matratzeninhaltes vermeidet, und zu hohe Temperaturen gar nicht erst einstellt. Die gesunde Mischung aus angenehmen Temperaturen und den dazu erforderlichen Heizperioden ist maßgebend für den Stromverbrauch eines Wasserbetts. Dass man, wenn man längere Zeit im Urlaub oder auf einer Kur ist, das Bett abschaltet, ist sinnvoll; völlig unsinnig ist es jedoch, wegen zwei oder drei Tagen Abwesenheit das Wasser abkühlen zu lassen und dann wieder auf die gewünschte Wärme aufzuheizen.